adesso HealthPilot

adesso HealthPilot

Eine Zukunftsvision der KI-Integration in die individuelle Gesundheitsversorgung

Strategic Consulting

2026

adesso SE

Projektprofil

Es beginnt mit einer einfachen Frage an ChatGPT: „Ich hab starkes Kopfdrücken und mein Messgerät zeigt 155/95. Ist das schlimm?" Die Antwort kommt in Sekunden - verständlich, differenziert, hilfreich. Doch dann entsteht eine Lücke. Denn weder OpenAI noch Anthropic steuern die Gesundheitsversorgung. Das bleibt Aufgabe des Versicherten und seiner Krankenkasse. Und genau hier fehlt heute die Brücke.


adesso HealthPilot ist eine Vision dessen, wie diese Brücke aussehen könnte. Entwickelt als internes Innovationsprojekt im Vorfeld der DMEA 2026, zeigt das Konzept, wie eine GKV-App der Zukunft die initiale KI-Einschätzung mit der realen Versorgungsinfrastruktur verbinden kann — mit der elektronischen Patientenakte, individuellen Versorgungsprogrammen, KI-gestützten Gesundheits-Coaches und einer nahtlosen Arztterminbuchung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie bereiten sich gesetzliche Krankenversicherungen auf eine Welt vor, in der die Gesundheitsreise ihrer Versicherten längst in einem Chat-Fenster beginnt?

Die Aufgabe

Millionen Menschen nutzen bereits heute KI-Tools, um gesundheitliche Beschwerden einzuordnen. Sie geben Symptome ein, laden Laborergebnisse hoch, lassen sich Vitalwerte erklären und erhalten innerhalb von Sekunden eine KI-Einschätzung, der sie vertrauen. Doch was danach passiert, liegt in einem Vakuum. Die KI-Anbieter sind keine Akteure der Gesundheitsversorgung. Die Krankenkassen wiederum haben von dieser initialen Einschätzung keine Kenntnis und damit keinen Ansatzpunkt, um rechtzeitig zu reagieren.


Die Herausforderung war strategischer Natur: In einem internen Workshop sollte erarbeitet werden, wie die GKV-App der Zukunft aussehen müsste, um genau diese Lücke zu schließen. Wie kann eine Anwendung entstehen, die das Gesprächsprotokoll einer KI-Gesundheitseinschätzung aufnimmt, diese durch eine Triage anhand der realen Gesundheitsdaten aus der ePA validiert und daraus einen konkreten, individuellen Versorgungsplan ableitet, von der Prävention über das Monitoring bis hin zum Arzttermin?


Das Ziel: Ein durchgängiges Konzept, das zeigt, wie gesetzliche Krankenversicherungen KI-gestützte Patientenreisen in ihre bestehende Infrastruktur integrieren können. Nicht als Zukunftsmusik, sondern als greifbarer, präsentierbarer Prototyp für die DMEA 2026.

BELFRY

MEDICAL COMPANION

MDR-compliant mobile Health App for a physical Medical Device

Strategic Consulting

2026

Belfry Medical GmbH

as part of Sanity Group GmbH

adesso SE

Strategic Consulting

2026

adesso SE

Belfry Medical specializes in controlled medical substance therapy through an advanced inhalation device, offering microgram-level precision dosing.


To improve treatment monitoring and help patients take control of their therapy, my team and I designed the user-centric Belfry Medical Companion App. This MDR-compliant mobile health solution offers full transparency throughout the treatment process, reduces the risk of addiction and misuse, and optimizes both outcomes and cost efficiency.


The Belfry Medical Companion supports responsible use of the cannabis inhaler by tracking device status, recording therapy data, and serving as a symptom diary. It logs usage history, provides timely reminders, and seamlessly links key inhaler functions to the user’s smartphone.

Mission Statement

Die Aufgabe

Our team designed the Belfry Medical Companion App — a user-focused, compliant digital tool that provides patients with transparency and control over their therapy. By tracking device status, recording detailed therapy data, and offering a symptom diary, the app helps reduce the risk of addiction and misuse while optimizing treatment outcomes and cost efficiency. Features such as usage history, timely reminders, and smartphone-linked inhaler controls ensure patients can manage their therapy responsibly and with confidence throughout the entire treatment process.

Millionen Menschen nutzen bereits heute KI-Tools, um gesundheitliche Beschwerden einzuordnen. Sie geben Symptome ein, laden Laborergebnisse hoch, lassen sich Vitalwerte erklären und erhalten innerhalb von Sekunden eine KI-Einschätzung, der sie vertrauen. Doch was danach passiert, liegt in einem Vakuum. Die KI-Anbieter sind keine Akteure der Gesundheitsversorgung. Die Krankenkassen wiederum haben von dieser initialen Einschätzung keine Kenntnis und damit keinen Ansatzpunkt, um rechtzeitig zu reagieren.


Die Herausforderung war strategischer Natur: In einem internen Workshop sollte erarbeitet werden, wie die GKV-App der Zukunft aussehen müsste, um genau diese Lücke zu schließen. Wie kann eine Anwendung entstehen, die das Gesprächsprotokoll einer KI-Gesundheitseinschätzung aufnimmt, diese durch eine Triage anhand der realen Gesundheitsdaten aus der ePA validiert und daraus einen konkreten, individuellen Versorgungsplan ableitet, von der Prävention über das Monitoring bis hin zum Arzttermin?


Das Ziel: Ein durchgängiges Konzept, das zeigt, wie gesetzliche Krankenversicherungen KI-gestützte Patientenreisen in ihre bestehende Infrastruktur integrieren können. Nicht als Zukunftsmusik, sondern als greifbarer, präsentierbarer Prototyp für die DMEA 2026.

Project profile

Projektprofil

Belfry Medical specializes in controlled medical substance therapy using an advanced inhalation device capable of microgram-level precision dosing. The company set out to complement this hardware with a digital solution that would enhance treatment monitoring, strengthen patient engagement, and support responsible therapy management. The goal was to create a mobile health application that not only integrates seamlessly with the inhaler but also meets strict MDR compliance standards for safety and reliability.

Es beginnt mit einer einfachen Frage an ChatGPT: „Ich hab starkes Kopfdrücken und mein Messgerät zeigt 155/95. Ist das schlimm?" Die Antwort kommt in Sekunden - verständlich, differenziert, hilfreich. Doch dann entsteht eine Lücke. Denn weder OpenAI noch Anthropic steuern die Gesundheitsversorgung. Das bleibt Aufgabe des Versicherten und seiner Krankenkasse. Und genau hier fehlt heute die Brücke.


adesso HealthPilot ist eine Vision dessen, wie diese Brücke aussehen könnte. Entwickelt als internes Innovationsprojekt im Vorfeld der DMEA 2026, zeigt das Konzept, wie eine GKV-App der Zukunft die initiale KI-Einschätzung mit der realen Versorgungsinfrastruktur verbinden kann — mit der elektronischen Patientenakte, individuellen Versorgungsprogrammen, KI-gestützten Gesundheits-Coaches und einer nahtlosen Arztterminbuchung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie bereiten sich gesetzliche Krankenversicherungen auf eine Welt vor, in der die Gesundheitsreise ihrer Versicherten längst in einem Chat-Fenster beginnt?

Position und Verantwortungen

Ich übernahm die Rolle des strategischen Beraters für Usability und Human Factors in einem fünfköpfigen Team aus zwei GKV-Fachberatern, einem Business Developer und zwei UX-Designern. Mein Beitrag erstreckte sich über drei Ebenen: die inhaltliche Leitung des Innovationsworkshops, die Orchestrierung des UX-Prozesses vom Konzept bis zum fertigen Prototyp sowie die Präsentation des Ergebnisses auf der DMEA 2026.


Im Workshop moderierte ich die Erarbeitung der zentralen Fragestellung: Wo genau entsteht die Lücke zwischen KI-Einschätzung und Versorgungssteuerung, und wie kann eine GKV-Anwendung sie schließen? Die Auswertung der Ergebnisse verdichtete ich zu einem konkreten Use Case, der als Grundlage für den gesamten Prototypen diente. Im anschließenden Designprozess koordinierte ich die UX-Designer bei der Umsetzung des Konzepts in einen interaktiven Clickdummy mit über 20 Screens und 5 integrierten Touchpoints, von der Spracheingabe über die ePA-Analyse bis zur Arztterminbuchung.

Der Prozess

Schritt 1: Desk Research und Kontextanalyse

Zu Beginn stand eine gezielte Analyse der aktuellen Entwicklungen im Bereich KI-gestützter Gesundheitsanwendungen. Welche Tools nutzen Versicherte bereits? Wo enden deren Möglichkeiten? Die Ergebnisse bildeten die inhaltliche Grundlage für den Workshop und halfen, die Diskussion auf die relevanten Schnittstellen zwischen KI und GKV-Versorgung zu fokussieren.


Schritt 2: Innovationsworkshop

Das gesamte fünfköpfige Team kam in einem strukturierten Workshop zusammen, um die zentrale Fragestellung zu bearbeiten: Wie sieht die GKV-App aus, die KI-Einschätzungen in reale Versorgung überführt? Gemeinsam wurden Szenarien durchgespielt, Versorgungslücken identifiziert und erste Lösungsansätze skizziert.


Schritt 3: Auswertung und Use-Case-Definition

Die Workshop-Ergebnisse wurden ausgewertet und zu einem konkreten Use Case verdichtet: ein Versicherter mit chronischem Bluthochdruck, dessen Reise bei einer ChatGPT-Einschätzung beginnt und über die ePA-Analyse, ein Monitoring-Programm mit KI-Coaches bis hin zur Arztterminbuchung reicht. Dieser Use Case definierte den narrativen Rahmen des gesamten Prototyps.


Schritt 4: UX-Konzeption und Prototyping

Auf Basis des Use Case entwickelten die UX-Designer unter meiner Koordination den interaktiven Clickdummy in Figma. Der Prototyp bildet den vollständigen Versorgungsflow ab: von der Spracheingabe über die ePA-Triage und das persönliche Versorgungsprogramm bis zum Praxisbericht, der direkt an den Hausarzt gesendet werden kann.

Projekteinblicke

Woman with a smartphone in her hand
Woman with a smartphone in her hand

Conversational UI

Three smartphones above each other
Three smartphones above each other

Integration in bestehende ePA-Systeme

Smartphone standning behind medical cannabis inhaler
Smartphone standning behind medical cannabis inhaler
Smartphone standning behind medical cannabis inhaler

Von der Analyse zur konkreten Lösung

Integration in bestehende

ePA-Systeme

Smartphone standning behind medical cannabis inhaler
Smartphone standning behind medical cannabis inhaler
Smartphone standning behind medical cannabis inhaler

Agentischer Support entlang der Versorgung

Agentischer Support

entlang der Versorgung

Details und Kennzahlen

Projektdauer

2 Wochen

Methodik

Research und Analyse

Desk Research zu KI-gestützten Gesundheitsanwendungen und deren Schnittstellen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Fokus auf bestehende Versorgungslücken und Nutzungsverhalten.

Workshop und Synthese

Strukturierter Innovationsworkshop mit dem gesamten Team, anschließende Auswertung und Verdichtung der Ergebnisse zu einem tragfähigen Use Case mit definiertem Versorgungsflow.

Konzeption und Prototyping

UX-Konzeption des vollständigen Versorgungsflusses, Umsetzung als interaktiver Clickdummy in Figma mit über 20 Screens und 5 integrierten Touchpoints.

Software Stack

Figma + Figma Make

Claude Code

Berlin, 2026.

Alle Bilder werden nur zu Portfolio- und Illustrationszwecken präsentiert. Sie sind nicht für die kommerzielle Nutzung, Vervielfältigung oder Verbreitung lizenziert.

Berlin, 2026.

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Berlin, 2026.

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